Die Herz-MRT (Kardio-MRT) zeigt Herzmuskel, Herzfunktion und Durchblutung präzise und ohne Strahlenbelastung. In unserer Radiologie am Augustusplatz untersuchen wir Ihr Herz mit einem modernen 1,5-Tesla-MRT (Siemens MAGNETOM Viato) – in Ruhe und als Stress-MRT unter medikamentöser Belastung.
Die Herz-MRT (Kardio-MRT) zeigt Herzmuskel, Herzfunktion und Durchblutung präzise und ohne Strahlenbelastung. In unserer Radiologie am Augustusplatz untersuchen wir Ihr Herz mit einem modernen 1,5-Tesla-MRT (Siemens MAGNETOM Viato) – in Ruhe und als Stress-MRT unter medikamentöser Belastung.
Die Herz-MRT kommt zum Einsatz, wenn EKG, Echokardiographie oder Labor keine ausreichende Klarheit bringen – oder wenn der Herzmuskel selbst genau beurteilt werden soll. Typische Fragestellungen:
Beim Stress-MRT machen wir die Durchblutung Ihres Herzmuskels unter medikamentöser Belastung (z. B. Adenosin) sichtbar – ganz ohne körperliche Anstrengung und unter kontinuierlicher Überwachung. So lassen sich Durchblutungsstörungen erkennen, die in Ruhe nicht auffallen, etwa bei Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit.
Wichtig: Verzichten Sie bitte 24 Stunden vor dem Termin auf Koffein (Kaffee, Tee, Cola, Energydrinks) – es schwächt die Wirkung des Medikaments ab.
Bei Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung – etwa nach einem Infekt mit anhaltender Erschöpfung, Brustschmerzen oder Herzstolpern – ist die Herz-MRT das wichtigste bildgebende Verfahren: Sie kann Entzündung, Schwellung und Vernarbung des Herzmuskels direkt darstellen und hilft, den Verlauf zu kontrollieren.
Bringen Sie bitte Ihre Vorbefunde mit – etwa Echokardiographie, EKG oder Arztbriefe – sowie den Überweisungsschein, falls vorhanden. Eine Überweisung ist sinnvoll, aber keine Pflicht. Tragen Sie bequeme Kleidung ohne Metall. Weitere Hinweise: MRT-Vorbereitung.
Sie liegen bequem auf dem Rücken. Für die Herzaufnahmen kleben wir EKG-Elektroden auf Ihren Brustkorb, und zwischendurch bitten wir Sie, kurz die Luft anzuhalten. Beim Stress-MRT erhalten Sie zusätzlich das Belastungsmedikament über eine Vene am Arm – unter kontinuierlicher Überwachung. Die Untersuchung dauert etwa 30–45 Minuten.
Für die meisten Herz-MRT-Untersuchungen ist ein gadoliniumhaltiges Kontrastmittel erforderlich – es macht Entzündungen und Narben des Herzmuskels sichtbar. Über Nutzen und mögliche Risiken klären wir Sie vor der Untersuchung persönlich auf.
Die Aufnahmen werden von unseren Fachärzten für Radiologie ausgewertet. Den Befund erhalten Sie bzw. Ihr behandelnder Arzt zeitnah – das weitere Vorgehen besprechen Sie gemeinsam mit Ihrem Haus- oder Facharzt.
Herzschrittmacher sind eine Kontraindikation – eine MRT ist bei uns damit nicht möglich. Andere moderne Implantate (z. B. Stents, künstliche Herzklappen oder Gelenkprothesen) sind häufig MRT-tauglich: Bringen Sie bitte Ihren Implantatausweis mit und rufen Sie uns im Zweifel vorab an.
Unser MRT-Gerät hat eine besonders große Öffnung von 70 cm und ist für Patientinnen und Patienten bis 250 kg geeignet.
Kostenübernahme Herz-MRT (Stand: Juni 2026): Die Herz-MRT ist derzeit keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung; der Gemeinsame Bundesausschuss prüft die Methode aktuell für den ambulanten Bereich. Gesetzlich Versicherte können die Untersuchung als Selbstzahlerleistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Anspruch nehmen – die voraussichtlichen Kosten besprechen wir vor der Untersuchung mit Ihnen und halten sie in einer schriftlichen Vereinbarung fest. Einzelne Krankenkassen erstatten die Kosten in besonderen Fällen auf Antrag; bitte klären Sie dies vor dem Termin direkt mit Ihrer Krankenkasse. Für Privatversicherte und Beihilfeberechtigte ist die Herz-MRT bei medizinischer Indikation in der Regel erstattungsfähig.
Die Herz-MRT stimmen wir individuell mit Ihnen ab – Fragestellung, Ruhe- oder Stress-MRT und Vorbefunde. Deshalb vergeben wir Termine ausschließlich telefonisch:
(0341) 24 70 90 62 · Mo–Fr 8–18 Uhr
Herz-MRT: Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihre Untersuchung.
Die Herz-MRT dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten – je nach Fragestellung und ob ein Stress-MRT durchgeführt wird. Mit Vorbereitung und Nachbesprechung planen Sie am besten etwa eine Stunde ein.
Nein. Von der Untersuchung selbst spüren Sie nichts. Für Kontrastmittel bzw. Belastungsmedikament legen wir einen venösen Zugang am Arm – vergleichbar mit einer Blutabnahme. Das Belastungsmedikament kann kurzzeitig ein Wärmegefühl, Herzklopfen oder leichte Atemnot auslösen; diese Wirkung klingt nach wenigen Minuten wieder ab.
Nein. Herzschrittmacher sind bei uns eine Kontraindikation – eine MRT ist damit in unserer Praxis nicht möglich. Andere moderne Implantate (z. B. Stents, künstliche Herzklappen oder Gelenkprothesen) sind häufig MRT-tauglich: Bringen Sie bitte Ihren Implantatausweis mit und rufen Sie uns im Zweifel vorab an.
Wenn die Untersuchung medizinisch notwendig ist, gilt eine MRT ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel grundsätzlich als möglich; auf Kontrastmittel wird in der Schwangerschaft in der Regel verzichtet. Bitte informieren Sie uns vor dem Termin über eine bestehende oder mögliche Schwangerschaft – wir besprechen das Vorgehen individuell.
Nüchtern müssen Sie nicht erscheinen. Wichtig vor einem Stress-MRT: Verzichten Sie 24 Stunden vorher auf Koffein (Kaffee, schwarzer und grüner Tee, Cola, Energydrinks), da Koffein die Wirkung des Belastungsmedikaments abschwächt.
Die beiden Verfahren ergänzen sich: Das Kardio-CT stellt vor allem die Herzkranzgefäße und Verkalkungen dar und arbeitet mit Röntgenstrahlung; seit 2025 ist es bei bestimmten Fragestellungen eine Kassenleistung. Die Herz-MRT zeigt ohne Strahlenbelastung den Herzmuskel selbst – Funktion, Durchblutung, Entzündung und Narben. Ein Kardio-CT bieten wir nicht an; welches Verfahren für Sie sinnvoll ist, entscheidet Ihr behandelnder Arzt anhand der Fragestellung.
Kostenübernahme Herz-MRT (Stand: Juni 2026): Die Herz-MRT ist derzeit keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung; der Gemeinsame Bundesausschuss prüft die Methode aktuell für den ambulanten Bereich. Gesetzlich Versicherte können die Untersuchung als Selbstzahlerleistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Anspruch nehmen – die voraussichtlichen Kosten besprechen wir vor der Untersuchung mit Ihnen und halten sie in einer schriftlichen Vereinbarung fest. Einzelne Krankenkassen erstatten die Kosten in besonderen Fällen auf Antrag; bitte klären Sie dies vor dem Termin direkt mit Ihrer Krankenkasse. Für Privatversicherte und Beihilfeberechtigte ist die Herz-MRT bei medizinischer Indikation in der Regel erstattungsfähig.
Termine für die Herz-MRT vergeben wir ausschließlich telefonisch, damit wir Fragestellung, Untersuchungsart (Ruhe- oder Stress-MRT) und Vorbefunde vorab klären können. Sie erreichen uns unter (0341) 24 70 90 62, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.
Die Herz-MRT stellt den Herzmuskel direkt und in hoher Auflösung dar: Entzündungen, Narben nach einem Infarkt, Speichererkrankungen und die Durchblutung unter Belastung. Sie ergänzt Echokardiographie und EKG immer dann, wenn deren Befunde unklar bleiben oder das Gewebe selbst beurteilt werden muss.